
Es fing mit einem leeren Platz an, der Place Igor Stravinski. Direkt über dem Institut de Recherche et de Coordination Acoustique/Musique gelegen und neben dem Centre Pompidou in Paris war dieser Platz vor allem eines: trostlos. Der Musiker Pierre Boulez war der Überzeugung, nur ein Brunnen, mit Figuren von Jean Tinguely, könnte den öden Platz zum Leben erwecken.

Tinguelys nahm den Auftrag unter der Bedingung an, den Brunnen gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, Niki de Saint Phalle gestalten zu können. Und so entstand eine einzigartige Mischung aus schwarzen Mechanik-Skulpturen und bunten, prallen Polyesterfiguren. Die Musik Strawinskys, die eng mit der russischen Märchenwelt verbunden ist, bot den beiden Künstlern eine reichhaltige Repertoirevorlage. Ein kurzer Film lädt ein zum Bummeln und Verweilen.

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