Felix ist gerade 15 Jahre alt, da sagt sein Lehrer Zelter über ihn: „Von heute ab bist du kein Lehrjunge mehr, von heute an bist du Gesell! – Ich mache Dich zum Gesellen im Namen Mozarts, im Namen Haydns und im Namen des alten Bach!“
Doch der alte Onkel Jacob Bartholdy legt sich ins Zeug:„ Das ist keine Karriere, kein Leben. Lasse den Buben ordentlich studieren, auf der Universität die Rechte absolvieren und dann in eine Staatskarriere treten. Die Kunst bleibt ihm als Freundin und Gespielin zur Seite.“ Doch der Vater überlegt es sich anders. Der Junge soll in in Paris dem alten Luigi Cherubini vorgestellt werden und der soll über die Zukunft des Jungen entscheiden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Cherubini
Cherubini galt als künstlerische Autorität und war damals der erste Komponist in Frankreich. Er bestärkt den Vater in der Entscheidung, den Jungen eine Künstlerlaufbahn einschlagen zu lassen. Aber dazu muß dieser erst einmal Bildung erwerben. Nach damaligem Verständnis geschah dies zuallererst auf Reisen. Und so begibt sich Felix auf eine mehrjährige Bildungsreise ins Ausland.
Zunächst geht es nach London, danach Edinburgh, wo er die ersten Inspirationen für seine schottische Sinfonie notiert. Danach folgt die Überfahrt zu den Orkney Islands, einer Reise, der wir die unvergleichliche Hebriden-Ouvertüre verdanken. Während einer kurzen Stippvisite in Deutschland arbeitet er an seiner Reformationsinfonie und bricht bald danach nach Italien auf. Über Salzburg, Linz, Wien gelangt er nach Venedig, Florenz, Rom. Dort beginnt er seine Italienische-Sinfonie, die viele lieben, ohne freilich ihren Verfasser zu kennen.
In Paris schließlich lernt er Berlioz und Chopin kennen, Heinrich Heine und Ludwig Börne.
Ein bewegtes, abenteuerliches, anstrengendes Leben, wenn man bedenkt, wie die Reisebedingungen um 1830 waren. Mit ungefederten Postkutschen, der Sorge um unzählige Visa zu Durchreise durch zahllose Fürstentümer und Länder, ist das mit Reisen in heutigem Verständnis nicht vergleichbar.
Aus dem jungen Mann ist ein berühmter Komponist geworden, bekannt mit den Größen seiner Zeit, gewandt und gebildet, beliebt und gefragt. Seine Konzerte werden zu Triumphen. Er ist gerade einmal 24 Jahre.
Felix Mendelssohn-Bartholdy ist gerade einmal 15 Jahre alt, da sagt sein Lehrer Zelter über ihn: „Von heute ab bist du kein Lehrjunge mehr, von heute an bist du Gesell! – Ich mache Dich zum Gesellen im Namen Mozarts, im Namen Haydns und im Namen des alten Bach!“
Doch der alte Onkel Jacob Bartholdy legt sich ins Zeug: „Das ist keine Karriere, kein Leben. Lasse den Buben ordentlich studieren, auf der Universität die Rechte absolvieren und dann in eine Staatskarriere treten. Die Kunst bleibt ihm als Freundin und Gespielin zur Seite.“ Doch der Vater überlegt es sich anders. Der Junge soll in Paris dem alten Luigi Cherubini vorgestellt werden und der soll über die Zukunft des Jungen entscheiden.
Cherubini gilt als künstlerische Autorität und ist der erste Komponist in Frankreich. Er bestärkt den Vater in der Entscheidung, den Jungen eine Künstlerlaufbahn einschlagen zu lassen. Aber dazu muß dieser erst einmal Bildung erwerben. Nach damaligem Verständnis geschieht dies zuallererst auf Reisen. Und so begibt sich Felix auf eine mehrjährige Bildungsreise ins Ausland.
Zunächst geht es nach London, dann nach Edinburgh, wo er die ersten Inspirationen für seine
Schottische Sinfonie notiert. Danach folgt die Überfahrt zu den Orkney Islands, einer Reise, der wir die unvergleichliche Hebriden-Ouvertüre verdanken. Während einer kurzen Stippvisite in Deutschland arbeitet er an seiner Reformationssinfonie und bricht bald danach nach Italien auf. Über Salzburg, Linz, Wien gelangt er nach Venedig, Florenz, Rom. Dort beginnt Felix seine
Italienische Sinfonie, die viele lieben, ohne freilich ihren Verfasser zu kennen.
In Paris schließlich lernt er Hector Berlioz und Frédéric Chopin kennen, Heinrich Heine und Ludwig Börne.
Ein bewegtes, abenteuerliches, anstrengendes Leben, wenn man bedenkt, wie die Reisebedingungen um 1830 waren. Mit ungefederten Postkutschen, der Sorge um unzählige Visa zur Durchreise durch zahllose Fürstentümer und Länder, ist das mit Reisen nach heutigem Verständnis nicht vergleichbar.
Aus dem jungen Mann ist ein berühmter Komponist geworden, bekannt mit den Größen seiner Zeit, gewandt und gebildet, beliebt und gefragt. Seine Konzerte werden zu Triumphen. Er ist gerade einmal 24 Jahre alt. Aus dem Gesellen ist ein Meister geworden.

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